Sie haben keinen Garten – „nur“ Balkon oder Terrasse? Naschgemüse – das sind meist spezielle Sorten, die sich durch kompakten Wuchs und geringen Pflegeanspruch auszeichnen – lässt sich auch optimal in großen Töpfen kultivieren.
Erforderlich sind Pflanzgefäße, die mindestens 10 Liter fassen und große Wasserabzugslöcher haben. Legen Sei eine Drainageschicht aus Blähton (rückenschonend) ein und füllen Sie den Topf mit einer qualitativ hochwertigen Gemüseerde. Zu empfehlen ist die Bio Gemüseerde der Kärntner Gärtner. Da die Erde in Töpfen leichter austrocknet, muss regelmäßig gegossen werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze „trocken“ in die Nacht geht, d.h. nicht über die Pflanze bzw. die Blätter gießen. Laufende Düngergaben mit dem Bio Gärtnerdünger flüssig sorgen dann für gleichmäßigen Ertrag.
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| Naschtomaten | Eine scharfe Sache - Paprika und Chilis im Topf |
Die Kärntner Naschtomate ist eine Busch- oder Hängetomate. Über den ganzen Sommer bildet sie reichlich kleine rote oder gelbe Früchte aus und ist eine ideale Naschfrucht für zwischendurch.
Die Kärntner Naschgurke gehört zu den Schlangengurken. Ihre Früchtchen werden gerade mal 10-15 cm lang und können mit der Schale genossen werden. Der Geschmack erinnert an junge Haselnüsse.
Der Kärntner Naschpaprika bringt reichen Ertrag an kleinen, orange ausfärbenden Früchten mit leicht süßlichem Geschmack.
Tipp: Stellen Sie immer mehrere Töpfe in Gruppen zusammen! So können einerseits optisch reizvolle Gruppenbilder geschaffen werden, andererseits entsteht ein günstiges Kleinklima und die Topfkulturen trocknen nicht so rasch aus.
Ergänzen Sie Ihr Gemüsesortiment mit Kräutern. Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei und viele andere lassen sich problemlos im Topf oder Kisterl auf Balkon und Terrasse oder auch vor dem Küchenfenster kultivieren.
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| Meditterane Stimmung mit Topfgemüse und Kräutern |
Die Kärntner Gärtner ziehen Gemüsepflanzen in höchster Qualität. Diese jungen Pflänzchen sind abgehärtet und bereits an die frische Luft gewöhnt. Vor allem beim wärmeliebenden Fruchtgemüse haben kräftige Jungpflanzen einen erheblichen Vegetationsvorsprung. Eine rasche Ernte ist somit leicht erzielt! Wichtig dabei ist aber auch immer die Sortenwahl, denn es gibt für jeden Zeitpunkt die passenden Gemüsesorten.
Tomaten, das Lieblingsgemüse der Österreicher, sind Kinder der Sonne. Sie benötigen einen geschützten, warmen Platz und nährstoffreiche, gut gedüngte, lockere und humose Erde. Im Kärntner Klima mit seinen kühlen Nächten (Taubildung) fühlen sie sich an einer Südwand, vor Regen durch einen Dachvorsprung geschützt, sichtlich wohl. Die Seitentriebe sollten durch „Ausgeizen“ regelmäßig entfernt werden (Ausnahme: Buschtomaten). Dadurch sind ein reicher Fruchtansatz und dessen Ausreifen gewährleistet. 5-7 Fruchtrispen bringen bis zum Herbst reichen Ertrag. Ab dem Spätsommer können die Früchte an den neuen Blütenständen nicht mehr ausreifen. Die Pflanze wird „geköpft“.
Die „Kärntner Tomate“ ist eine an unser Klima wohl angepasste Sorte, reich im Ertrag und sehr widerstandsfähig gegen die Kraut- und Braunfäule. Die ei- bis pflaumenförmigen, 2-3 cm großen Früchte schmecken aromatisch und fruchtig süß-sauer. Sie sind leuchtend rot, reifen an der Pflanze gleichmäßig aus und können in langen Rispen oder einzeln geerntet werden.
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