Diese Sterne sind Ihnen keinesfalls schnuppe. Die gehören zu Weihnachten ganz einfach dazu. Das ist doch sternenklar!
Euphorbia pulcherrima, so der botanische Name, ist ein Familienmitglied der Wolfsmilchgewächse und wird in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat mit bis zu fünf Metern Höhe ein recht stattlicher Baum. Allein die intensiv dunkelgrünen Blätter gereichen der Pflanze schon zur Zierde, aber noch eindrucksvoller sind natürlich die sternförmig angeordneten bunten Hochblätter (Brakteen).
Ursprünglich waren die mal karminrot, aber dank züchterischer Bemühungen, gibt es neben diesen traditionellen Sorten auch Exemplare in sanftem Rosa, auffallendem Pink, zartem Creme, glühendem Orange oder frech gesprenkelt. Auch die Blattformen sind inzwischen vielfältig und reichen von spitz über rundlich bis hin zu eichblattartig gezackt. Und natürlich gibt es Weihnachtssterne in allen Größen: im Miniformat eignen sie sich als Tischdeko, Midi passt auf jede Fensterbank und Maxiexemplare ziehen ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich und sorgen in jedem Raum für die richtige Weihnachtsstimmung. Es gibt sogar Hochstämmchen, Ampeln oder Pyramiden, bei denen sich die farbigen Hochblätter auf mehrere Etagen verteilen.
Übrigens sind die Hochblätter keine Blüten. Diese nämlich sind recht klein, grün mit einem gelben Rand und sitzen unscheinbar im Zentrum der Brakteen. An ihrem Heimatort blühen Weihnachtssterne fast das ganze Jahr über, bei uns werden sie aber so gezüchtet, dass sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen. Sie benötigen nur dezente Wassergaben und die Erde sollte wirklich nur leicht feucht sein. Sehr gut funktioniert die Tauchmethode, bei der der Wurzelballen so lange ins Wasser getaucht wird, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach lässt man das Wasser einige Minuten ablaufen, bevor die Pflanze zurück in den Übertopf gestellt wird. Ein heller, gerne auch sonniger Standort ist für den Weihnachtsstern ideal. Allerdings wird sogar Halbschatten toleriert, wenn die Temperatur nicht zu hoch ist.
Und da gibt es noch einige weitere unschlagbare Vorzüge:
Weihnachtssterne aus Kärntner Produktion. In vielen Glashäusern der Kärntner Gärtner finden Sie jetzt ein rotes Sternenmeer. Bereits im August ziehen die Jungpflanzen in die Glashäuser der Kärntner Gärtner. Liebevolle Pflege sowie integrative, umweltschonende Kulturmethoden sorgen für eine hervorragende Qualität. In Kärnten produzierte Weihnachtssterne haben kurze Transportwege bis in die vorweihnachtlich geschmückten Wohnzimmer und leisten somit einen positiven Beitrag für die Umwelt.
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